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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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großer und weiser Männer, 47

in der Sprache; ein Nationalautor im doppeltenSinn!" Ich will nicht aufs neue, gegen unsregangbare, geläufige Schreibart dekllttniren: Laune

und EigenthnMIichkeit kann ich doch damit keinemgeben. Nur so viel sage ich, dies Idiotistische hallAdblen bei mir schadlos gegen alles Zu-Franzö-sische, oder Z u - B r i t t i sc he , worüber er beiandern Schriftstellern selbst spottet.

Lange habe ich mich bei Abbts Styl aufgehal-lten; aber vielleicht aufhalten müssen, weil die m.i-sten Kunstrichter gegen ilm schreien, und selbst seinLebensbeschreiber *) nicht genau genug das Vortreff-liche vom Fehlerhaften unterscheidet. Allerdingsistunsre Sprache (durch das Verderben ganzerJahrhunderte) zu weitschweifig; und mußzusaM mengezog cn werden, wenn sienicht schleppen soll: allerdings ist jederB e g r i ff i n der Woctfügungso zu 0 r d-nen, daß er auf den Leser mehr Wir-kung thue, man muß sic also nach b e-svndern Absichten rücken: oft muß

man neue W 0 rke prägen, muß sich durchMetaphern deutlich zu machen suchen:Muß oft kurz und mit einem Worteandeuten:" wo aber alles dies geschehen muß,können blos einzelne Fälle entscheiden.TacituShat Abbrnie inFehler verleitet; dadurch,daß er, wie dieser, tief denken, spru ehre ichschreiben, und die Wortfügung bequem

*) Ehrengedächtniß, S. 20. 21. 22.