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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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großer und weiser Männer. 40

bekomme: so danke ich der Muse feierlich :dieserMann .lehrt mich vergessen, daß ich Kunstrichtecbin!" Er hat nicht jenen regelmäßigen tobten Stvl,bei dem ich schleichen und ,edcn Fehltritt bemerkenmuß: Freilich hier sind Auswüchse; aber Dankseinen Freunden, daß sie ihm diese Auswüchse nichtraubten, ihm seine Gestalt ließen, wie sie ist: hät-ten sie ihn bessern wollen, wie ein Bent lei unsrerZeit den Vater Hagedorn: so würden wir stattseiner eignen Züge sehen ein Gesicht voll Narbenund Striemen.

Selbst der kunsirichterische QuintiliaN Machtdir Auswüchse, die zu verschneiden wären, und dieüberflüssige Fruchtbarkeit zu Zeichen des Genies: dieErfahrung aller Zeitalter bestätigt dies, und eben sokann ich Mich auf Erfahrung berufen, daß solcheAuswüchse am meisten neue Genies hervorbrinaen.Das Genie ist eine Pflanze, die von der überflüssi-gen Fettigkeit det Erde, die vom Schlamm hervor-gebracht wird, sich von ihm nährt, und in ihmsich weiter fortpflanzt. Das schöpferische Vergnügenunter seiner Feder, Gedanken werden, Bilderentstehen zu sehen, .paaret sich selten mit dersparsamen Genauigkeit, Bilder zu ordnen, Gedan-ken zu feilen. Hingeworfen liegt eines über das an-dere, aber das Hingeworfnc sind Schatze.

Äsi'e aber? fodcrt die Armuth unsrer Sprache,sich durch Metaphern deutlich zu'machen? Sosonderbar dies im Anfänge scheint: so konnte ichsdoch nicht gerade weglaugnen, und Meine Ursacheist eben so sonderbar. In Griechenland wurde die