großer und w eis er Männer, 43
auf die Unsere. In unserer Zeit ists schwer, ohnesolche Verkürzungen zu reden, und nicht zu ermü-den; denn selbst einige Griechen würden ermüden,wenn wir sie nicht als Griechen lasen. >§s ist schwer,die klare einfältige Weisheit der Griechen, jedenPerioden bilden lassen, ohne ihn nicht oft den Hän-den der Kunst anvertrauen zu müssen: denn werwill alles selbst sagen, ohne etwas voraus zu setzen,und hinzudenken zu lassen? Nur wenigen glücktsim Deutschen, dieser griechischen Grazie so zu opfern,daß sie alles, was sie sagen, ganz sagen. OhneZweifel werden einige Leser darüber den Kopf schüt-teln, allein nicht jeder, der d i e s nicht ist, istdarum Nichts,
Wenn Horsz' Drehbank und Amboß zusammenwirst: so hat ex vielleicht den Feksser durch ein Bei-spiel zeigen wollen, indem er davon spricht:
Tr insle rorysros iuaiuli reällere vorsuü.
und er hat also di« Verbesserung der Bentleis,Cuningh, ams und Sa. nadons nicht nöthig.Wenn seine Bilder in den bekannten Versen: nsgiiosckeo serus etc:, sich dem Kunstrichter nicht freund-schaftlich gnug mit einander zu besprechen scheinen:so könnte ich vielleicht parodiren: „kein Periode istso überladen an Bildern, daß man ihn nicht ebnenkönnte, wenn man nur Geduld hat, alles stückweiseauszukramen, und hinzuzahlcn," Allein wo hat einGenie diese Geduld? die Bilder drangen sich vonallen Seiten herzu: fodern Anschauen und Bemer-kung: eines stößt an das andre, daß es klingt: