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I. Gallerte
Hälfte des Bildes: ofts jam s-rtis! Allein ebenweil er in jeden Zug neue Bedeutung legen will:aus jeder Farbe eine neue ganze Figur macht: so
wird freilich nicht das Colorit eines Bildes klum-penmäßig ; aber die Bilder sind zu gedrängt, zufremde zusammengesetzt, um ein ganzes zu bilden.Sie verwirren sich, stoßen gegen einander, und zer-streuen.
So ganz Unrecht haben freilich die Kunstrichternicht, die dies tadeln ; aber so ganz Recht könnensie sich auch nicht schaffen. Freilich ist die Einfaltder Alten der erste Vorzug ihres Styls, daß sieNicht in Bildern reden, sondern Bildergeben: jedes so weit ausführen, als sie es brau-chen, und wenn sie bei diesem Bilde sind, ganz indemselben zu seyn wissen^ Schriebe ich also überdie Schreibart der Alten, so würde ich. diesen Vor-zug gewiß weit führen, und zu Betrachtungen nutzen,da Geddes kaum darauf gekommen ist. — Aberlasset uns einen Augenblick vergessen, daß diese Ein-falt Vorzug ist; laß sie blos Unterschei-dungszeichen seyn, um beide Stücke richtigergegen einander zu setzen. Wohl l so nenne ich jenesden griechischen Styl des ganzen einfältigenAusdrucks; diesen, den Styl der Verkürzun-gen. Jener hat mehr Vorzüge; diesem aber fehltes daran.auch nicht ganz; nur müssen Heide nichtnach einem Gesetze beurtheilt werden. Dieser sagtuns mit wenigem mehr; jener zeigt uns sein Ei-nes stärker: dieser setzt mehr neben einander; jenenetwas Ganzeres in einandere jener ist der griechi-schen Zeit treu; dieser, darf ich sagen ! paßt mehr