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großer und weiser Männer.
die Literaturbriefe einen neuen Werth erhalten, uw,gefahc wie eine verstorbne Gattin durch eine Nach-folgerin, die sie nachahmen will, und nicht kann:ich meyne durch die Briefe über Merkwür-digkeiten der Literatur, in denen bier brit,tischer Spleen und Humour zusammen herrscht,dort ein Kapriccio hervvrgukt, mit französischenModcausdrücken um sich wirft, upd auf einmalwieder dastcht, in den deutschen Harnisch eilige,sllMicdet. Möchten diese Briefe, die brittisch denken,doch auch hrittisch, schreiben, und andern die leichtenEinkleidungen überlassen, die auf ihrem Körper, wiepresihafte Ordenskleider scheinen. Ihr Geniusin den Todtengrabern mit Klopstocks Lewa gefalltnicht so, als selbst Bodmers Crdmännchen, odevdie deg Alcipbrons, die die Litera-
turbriefe aus einem Herkulanum retten, Ihr Bi-bliothekar am Fischteiche tritt hier gyr nicht aufrlaß ihn, wie der Barbier Niklas im Bo» - D.ussvl.eunter Büchern wühlen.
Ich finde mich zu Abbt zurück, um ein paarWorte über seine Bildercompositiou und Laune imAusdruck zu sagen: beide hat er von den Britten,
nur freilich sich zu eigen gemacht. Wenn jene,insonderheit ihre Poeten, die Fülle im Eolorit biszum Ueberladncn treiben, daß sie gegen die griechi-sche Einfalt abstechen, wie ein gemahltcr Heiliger inder griechischen Kirche gegen ein Gemahlde von Ra-phael: so überließ cs Abbt freilich den Schil-derern, die monatweise bezahlt werden, sie so zukopiren, wie sie sind, oder gar ihre schwere Drap-perieu so zu zerren, daß man rufen muß in der