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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
Entstehung
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f. Galle rie

Meinetwegen se» Abbts Kürze Fehler oder Barba-rei; ich für meine Person wende mich zurück, undfalte die Hände:Heilger Tacitus! gib unsmehrere Abbts!" oder mindstens:strafe uns dochnicht nzchr mit Uebersetzern, die deine rauhe.Kürzeglgttcn !" O warum kann ich Abbt, dkm Schü-ler Tacitus, kein solches Denkmnhl aufrichten,als dieser dem Agrikola setzte! Denn stehe da!Agrikola lebet!

Ich habe schon gesagt, warum Abbt vielleichtwegen seiner innern Denkart, kein vollkommenerTacitus hat werden können; der, so wie ich ihnkenne, nicht bilder- sondern spruchrcich ist; jetzteine äußere Ursache,, warum crs vielleicht nicht hatwerden wollen. Und nun bin ich bei dem drit-ten Auge: Abbt kannte, liebte und las die fran-zösischen und englischen S c h r i ft s te l-l er. Vielleicht war der französische Witz seinerMunterkeit angemeffner, als der stille schwere Gangdes Römers: und so machte er sich auf her einenSeite die schönen Sprünge und Wendungen eigen-,die wir so häufig in seinen Schriften finden. Aufder andern reihte das oft überlydne Kolorit der Eng-länder, und ihre launische Ausdrücke seine an Bil-dern reiche Einbildungskraft, seine zum Eignen desAusdrucks geneigte Feder; und nun ward aus die-sen Ingredienzen Abbts Styl: kurz und spruch-reich, wie der Römer, munter und blendend, wieein Voltaire, kolorirt und launisch, wie einDritte. Allerdings ein seltnes Gemisch; aber laßtMs zu dieser schönen Seltenheit naher hinan!

Spuren des französischen Geistes lassen sich in

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