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großes und weiser Männer.
steiler für Menschen : sondern Meistens Schrift-
steller für Schriftsteller, Gelehrte für Gelehrtehaben: warum nach der Lebensart der Griechender gute gesunde Verstand über Dinge des Lebensein Erbstück ihres "«X« x ftyn mußte,
wie dicß den ganzen Zuschnitt ihrer Literatur vorder unsrigen vortrefflich ausnimmt; wie viel dieWissenschaft an Fruchtbarkeit, Nutzen, Sicherheitund Faßlichkeit verletzten, da Man sie vöN derSphäre des gemeinen Lebens und der Menschheit ab-getrenNet -— alles dieß will ich nicht Untersuchen,sondern preise Abbt kurz und gut: als einen
Welsen der M e ms c h h e i t, als einen Leh-rer des Volks:/und wünsche ihm viel Nach-folger.
Zweitens: der erste gelehrte Anstrich seinesGeistes war nach der Methode der öffentlichen Un-terweisungen, das Studium der Alten; uNd dieseFarbe erhielt sich bis an das Ende seines jungen Le-bens. Die Alten las er, als Schüler, uNd — ver-stand sie; als Lehrling auf Akademien und bildetesich; als Lehrer und wandte sie auf kritische Ar-beiten an: am Höfe Und übersetzte. Sallusr
und Tacitus waren seine Lieblingsschriftsteller, undvon ihrem Erklärer Gvrdön bekam er, wie eineangenehme Anekdote *) saget, den Geschmack aN Le-sung der Alten: wie viel Einfluß dies Studium inseine Denkart gehabt, ist augenscheinlich. Ich sagein seine Denkart; denn die Klasse seiner Schrif-ten, die über das Studium der Alten geschrieben
*) S. Nicolai EhrengedächtNiß p. ffHerders Wxrke z. Phil. u. Gesch. XU!. C HAc/ckcre.