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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
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bcnsact angegeben: und hoffe jeden auf meiner

Seite zu haben, der bey sich nachftägt, wie mäch-tig die ersten Eindrücke des Lebens in uns wirken:und daß, wenn die reifern Jahre uns fceylich Ma-terialien zum Denken verschaffen, die erste Jugendgleichsam die Form bilde, in welche sich unsre Be-griffe gießen, nach welcher sie sich modeln. Stärkeund Schwache unsrer Augen ist eine Gabe der Na-tur ; aber zu welchen Aussichten, zu welcher Nähe,zu welchem Sehwinkel wir uns gewöhnen, von wel-cher Seite, und so gar oft in welcher Farbe wir dieGegenstände erblicken wollen; dieß kommt auf diefrühe Bildung an. Und da muß doch wohl, denkeich, der, so in einem mittleren Stande, unter ge-schäftigen Bürgern geboren ist, der die ersten Ein-drücke in dieser Welt von Menschen bekommen, siezu sehen, zu kennen und lieben zu lernen, Gelegen-heit gehabt; dieser muß doch eher das Gcburtsrcchkhaben, ein P h ilosoph des gemeinen Man-nes zu seyn; als der am Hofe, oder unter Bü-chern das Licht einer ganz andern Welt erblickteWill indessen jemand diesen letzten Umstand als Bcy-trag zur Denkart Abbls nicht annehmen, oder ihngar unter Huarts oder Hclvetius Träumesetzen meinetwegen! Ich werde es ihm nichtdurch Instanzen zu erweisen suchen, daß unsre blosgelehrte Erziehung den guten gesunden Ver-stand über Dinge des gemeinen Lebens eherunterdrücke, als..wecke, eher die Eindrücke mensch-licher Obliegenheit schwäche, als stärke: die Ge-

sichtspunkte bürgerlicher Beziehungen öfter entfer-ne , als beranrückc. Ich werde nicht weitläuf-lig untersuchen: warum wir so wenig Schrift-

steller