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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
Entstehung
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großer und weiser M ä n n e r. 3r

nicht-? suchen werde, als gesunden gutenVerstand seinen Lesern vorzulegen. Seiner,,Meynung nach ists das brauchbarste an der Philo-sophie, sie zur Berichtigung der Urtheile überSachen im gemeinen Lc1>rn anzuwenden,und ihr dadurch das Ansehen des natürlichenM enschenverstandes zu geben." Habe ichalso Unrecht, wenn ich diesen Zug als den Haupt-strich in seinem Charakter angegeben? Und wieschätzbar sind solche Schriften; da wir Deutsche nochin der Philosophie des Volks wenig gegen unsreNachbarn aufzuzeigen haben; wenn doch eben un-ser Abbt den schlichten guten Verstandzxlaiir Acmci vsnss) für den National-Charakterder Deutschen halt von der Seite des Kopfs. Ei-nem einzigen Buch vom Verdienst wollen wir eineHekatombe von philosophischen Schulcompcndien auf-opfern, und einen Schriftsteller dieser Gattung,die im edelsten und heiligsten Verstände das LtuckiurnUumanitatis genannt werden kann, wenn er auf-blickt, mehr ebre», als drcy neue Pindars, undhundert neue Anakreons. Schade! daß auch diehistorischen Werke Abbks be»m Anfänge abgebro-chen wurden, denn auch dieß Feld durchlauft beyihm die nemliche Ader: das erste, wo wir in sei-nem Fragmente vor der Sündfluth Abbt finden,ist ein Gemälde der Menschheit, und wenn seineGeschichte kein Verdienst hat, so ists, daß er diebelacht, die Key ihren Fragen und Untersuchungenvergessen haben müssen, daß sie Menschen vongestern sind. Ich habe als eine vermutliche Ur-sache zu diesem Charakter Abbts auch seine erste Er-ziehung in einer Mittlern, bürgerlichen L e -