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Zur Philosophie und Geschichte Theil 13 (1820) Nachlese historischer Schriften
Entstehung
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großer und weiser Männer. 23

sammcnhalten, um seine Muse zu erkennen- Er-langen wir dies, so wird das zweyte seyn, zu be-merken, wie er diese seine Art auf verfehl eb-ne Gegenstände anwcndet, und sie nach einerleyHandgriff bearbeitet. Dies gibt seiner DenkartSchranken und Umriß, jedem Leser aber einen Knäuelzueignen Betrachtungen in die Hände. Der Schrift-steller hat alles getban, wenn er diese Eigenheitnur mit verstvhlnem Wink zeigt, und sic, durchein und das andre stille Wort zu erklären sucht;alsdenn überlaßt er den Leser sich selbst, und demlebendigen Anschauen, um diese Auge zu fühlen undbe» sich aufzuklarcn. So gab sich Venus ihremSohne Aeneas durch einen Blick und einen Tritt zuerkennen: denn *)als sie ausgesprochen, und sich

wandte: schimmerten Strahlen an ibrem Rosenbalse

herauf: göttliche Gerüche duftete ihr Ambe ff äies

Haar: ihr Kleid rauschte zu den Füßen herunter,

und in ihrem Gange erschien sie als Göttin."-

Da zu dieser eignen Manier auch uotkwendigSchwächen und Fehler gehören: so soll ich auch ei-

nen kritischen Commentar über AbbtSSchriften entwerfen:welche Fehler sich in das

Ganze und in einzelne Theile weben? wo Bergeabzutragen, und Klüfte auszufüllen sind? woLeuchtlhürme errichtet werden können, um ein gan-zes Feld von Begriffen zu übersehen, und wo mebrin die Tiefe zu graben ist, um Schätze zu finden ?wo hier Samenkörner liegen, die zu den größtenBaum.n erzogen werden können; und dort dürre

) VirA. Leiieicl. Il>. I. v. g.06.