großer und weiser Männer,
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Einleitung von der Kunst, die Seele drSandern abzubilden.
Eine Menschcnseele ist ein Individuum im Rei-che der Geister: sic empfindet nach einzelner Bildung,und denket nach der Starke ihrer geistigen Organen.Durch die Erziehung haben diese eine gewisse eigne,entweder gute oder widrige Richtung bekommen, nachder Lage von Umstanden, die da bildeten, oder miß-bildeten, So wird also unsre Denkart geformt, zueinem ganzen Körper, in welchem die Naturkraftegleichsam die specifische Masse sind, welche die Er-ziehung der Menschen gestaltet. Nach gewissen Jah-ren der Formung kann ein spateres Lerne» selten,wie ich glaube, eine neue Schöpfung verursachen,selten Gestalt und Maße umändern aber desto kennt-licher kann es durch vielfache Erscheinungen auf derOberfläche wirken, Anstrich, Gewand, und Mieneund Anstand geben, und nehmen, und auszeichnen.Meine lange Allegorie ist gelungen, wenn sic es er-reicht, den Geist eines Menschen, wie ein einzelnesPhänomenen, wie eine Seltenheit darzustellen, diewürdig ist, unser Auge zu beschäftigen; noch bes-ser aber wäre es, wenn ich durch sie, wie durch ei-ne Zauberformel, auch unser Auge aufthun könnte,Geister, wie körperliche Erscheinungen zu sehen, zubetrachten.
Immer ist unsere Psychologie noch nicht weitüber die Kindheit hinaus, wenn sie bloß nach demBekanntesten, das alle menschliche Seelen gemein ha-