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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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372 IV. Auch eine Philosophie

nien gehen nur immer gerade fort, würden allesauf der Stelle lassen? wenn nicht die Gottheit auchaußerordentliche Menschen, Kometen,in die Sphären der ruhigen Sonnenbahn würfe,fallen und im tiefsten Falle sich wieder erhebenließe, wohin kein Auge der Erde sie verfolget.Auch lhuts nur Gott oder unter Menschen einThor, daß er jede fernste moralische oder unmo-ralische Zwischenfolge einer Handlung auf die Rech-nung des Verdienstes und der ersten Absicht desHandelnden setzet! wer fände sonst in allemin der Welt mehr Ankläger, als der erste undeinzige Händler, der Schöpfer! Aber, meineBrüder, lasset uns ja die Pole nicht verlassen, umdie sich alles dreht, Wahrheit, Bewußtseyndes Wohlwollens, Glückseligkeit derMenschheit! laßt uns am allermeisten auf dergrößten Höhe des Meeres, auf welcher wirjetzt schweben, im Irr- und Ne bei lichte, dasvielleicht arger ist, als v ö l l i g e N a c h t, lassetuns da fleißig nach diesen Sternen, den Punktenaller Richtung, Sicherheit und Ruhe Hin-sehen, und dann mit Treue und Emsigkeitunfern Lauf steuern.

Groß muß das Ganze feyn, wo in jeder Ein-zelnheit schon so ein Ganzes erscheint! in jederEinzelnheit aber nur auch immer so ein unbe-stimmtes Eins, allein aufs Ganze sich offen-baret! Wo kleine Verbindungen schon großen