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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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370 IV. Auch eine Philosophie

chen, behandelt was alles das auf seine Zeit auf Reiche ganz ande rer Verfassungund Ordnung aufWelt und Nachweltfür Folgen haben müssen die Wage wird schwe-ben? steigen sinken welche Schale?was weiß ich?

Der Schriftsteller von h u n d c r t I a h r e n *),"der ohne Zank und Widerspruch, wie e i n Mo-narch, auf sein Jahrhundert gewirkt hat vonLissabon bis Kamtschadka, von Zemblabis in. die Colonien von Ind i en gelesen, ge-lernet, bewundert, und, was noch mehr ist, be-folgt mit seiner Sprache, mit seinen hun-dertfachen Talenten der Einkleidung, mit seinerLeichtigkeit, mit seinem Schwünge vo nIdeen auf lauter Blumen am allermeisten da-durch , daß er auf der glücklichen Stellegeboren wurde, die Welt zu nützen, Vorgängerund Nebenbuhler zu nützen, Gelegenheiten, An-lässe , zumal Vorurtheile und Lieblingsschwachenfeiner Zeit, zumal ja die nutzbarsten Schwachender schönsten Bräute feiner Zeit, der Regentenin ganz Europa zu nützen dieser große Schrift-steller, was hat er nicht ohne Zweifel auch zumBesten des Jahrhunderts gethan! Lichtverbreitet, so genannte Philosopbie derMenfch-heit, Toleranz, Leichtigkeit im Selbst-denken, Schimmer der Tugend in hun-dert liebenswürdigen Gestalten, verdünnteund versüßte kleine menschliche Nei-

) Voltaire.