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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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der Geschichte der Menschheit. 36g

breitet! orientalischen, dummen Pracht, Schwel-gerei) und Luxus, der vormals ost das einzigeGoldgehäge der Hose war, wie erschrecklich zer-trümmert und verjaget! Fette Unwis-senheit, blinden Eifer und Aberglau-ben überall wie tief.verwundet! Sparsamkeitund Ordnung, Regelmäßigkeit und Fleiß,schone Künste und einen sogenannten Ge-schmack frey zu denken, wie hoch erho-ben ! Das Jahrhundert tragt sein Bild, wieseine Uniform: Jahrhunderte, ohne Zweifel, diegrößte Lobrede seines Namens. Jndeß wirdauch eben die Münze, das Brustbild weqgekehrt,und das bloße Resultatseiner Schöpfung, als Men-schenfreund und Philosoph betrachtet, ohne Zwei-fel einmal etwas mehr und anders zeigen!Zeigen vielleicht, wie durch ein natürlich Gesetz derUnvollkommenheit menschlicher Handlungen mit derAufklärung auch eben so viel luxurirendeMattigkeit des Herzens, mit Spar-samkeit, ihr Zeichen und Gefolge, Armuth;mit Philosophie, blinder, kurzsichtiger Un-glauben; mit Freyhcit zu denken, immerSclaverey zu handeln, Despotismusder Seelen unter Blumenketten, mitdem großen Helden, Eroberer und Kriegsqeiff, Er-sterbe nheit, Römer-Verfassung, pne, da Ar-meen alles waren, Verfall und Elend sich habe ver-breiten müssen. Zeigen, was Menschenliebe,Gerechtigkeit, Mäßigkeit, Religion,Wohl der Unterthanen alle bis auf einengewissen Grad, als Mittel zum Errei-

Philos. und Gesch. II. LH. A a