369 IV. Auch eine Philosophie
neuen Schritt thatcn, sie auch immer hintersich Lücken ließen, vor sich Staub und Erschütte-rung machten, und unter sich Unschuldiges zer-traten. Die Reformatoren der letzten Jahrhundertetrifft das sichtlicher und doppelt. Luther! G u-srav Adolph! Peter der Große! Welchedrei haben in den neuern Zeiten mehr verän-dert? edleren Sinnes geändert? — und sindihre, zumal unvorhergesehene, Folgen,allemal zugleich umvidersprcchliche Zunahmendes Glücks 'ihrer Nachkommen gewesen? Wer tziespätere Geschichte kennt, wird er nicht manch-mal sehr zweifeln?
Ein Monarch, dessen Namen unsere Zeit mehrtragt, und zu tragen verdient, als das ZeitalterLudwigs
— -den uns
sein Jahrhundert mit aufbewahrt!
welche neue Schöpfung E u r o p a' s hat ervon seinem Flecke her in dreißig kurzen Jahren be-wirkt ! — In Kriegs- 'und Nc'g ier ung s-kunst, in Behandlung der Religion undEinrichtung der Gesetze, äls Apollo derMusen, und als Privat-Mann unter derKrone — dem allgemeinen Scheine nach, dasMuster der Monarchien — welch ein Gutes ge-stiftet ! A ufkl ä r u n g, p h i l o so ph i sche n G e i stund Mäßigung vom Throne ringsum ver-breitet!