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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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364 I'V. Auch eine Philosophie

nur Aberglaube wieder den Unglauben ab-wechseln konnte, und der ewige elende Kreislauf nichtweiter brächte)! Religion, Vernunft undTugend müssen durch die tollesten Angriffe ihrerGegner unfehlbar einmal gewinnen! DerWitz, die Philosophie, die Freiheit zudenken, war gewiß zu diesem neuen Throne nurwider Wissen und Willen Gerüst: Plötzlich einmaldie Wolke zcrth eilet, und wenn sie denn dastehn, wird in voller Glorie die allleuchtende Sonneder Welt.

Auch der große Umfang und die All-gemeinheit, in der das alles lauft, sehen wir,kann darzu offenbar ein unbekanntes Gerüstewerden. Je mehr wir Europäer Mittel undWerkzeuge erfinden, euch andern Welttheile zuunterjochen, zu betrügen und zu plündern Viel-leicht ists einst eben an euch, zu triumphier n!Wir schlagen Ketten an, womit ihr uns ziehenwerdet: die umgekehrten Pyramiden*) uns-rer Verfassungen werden auf eurem Boden auf-recht kommen , ihr mit uns Genug, stcht-barlich geht alles ins Große! Wir umfassen,womit cs sey, den Kreis der Erde, und was dar-auf folgt, kann wahrscheinlich nie mehr seineGrundlage schmälern! wir nahen uns einemneuen Auftritte, wenn auch freilich bloß durchVerwesung!

Ritter Lemple verglich eine gewisse Regierungs-form mit dem Bilde!