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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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365
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der Geschichte der Menschheit. Ztzä

Eben daß sich unsre Denkart in Gutem undBösem verfe in et, und sich eben damit unsrestärkere, sinnlichere Grundsätze und Triebfedern a b-rciben, ohne daß der größere Haufe etwas da-gegen noch bisher an die Stelle zu, setzen Lust oderKraft hätte: wohin muß uns dies bringen?

Die sinnlichen starken Bande der alten Repu-bliken und Zeitalter sind längst (und cs ist Triumphunsrer Zeit)! aufgelöst! an den feinem Ban-den unsrer Zeit nagt alles, Philosophie,'Freigeisterei, Ueppigkeit und eine E r-ziehung zu diesem allen von Gliede zu Gliederiefer und weiter verbreitet. Die mei-sten unsrer politischen' Triebfedern muß sogar schondie ruhige Weisheit verdammen oder ver-achten, und der Streit zwischen dem Ehristen-lhume und der Weltart ist ein wie alt r Borwurfund Scrupel zu beiden Seiten ! Da sich also Schwä-che'in nichts als Schwäche endigen, und eineüberstrengte Anziehung und Mißbrauchdes letzten geduldigen Wurfs der Kräf-te nichts, als jenen völligen Hin w u rf beschleu-nigen kann doch es ist nicht mein Amt weis-sagen!

Noch minder weissagen,was allein Ersatzund Quelle neuer Lebenskräfte auf ei-gnem so erwe ite r ten Sch a up latze seynkönne, werde und fast seyn m ü s fe'? Woherneuer Geist alles das Licht und dje Men-srhe n g e sinnu n g, auf die wir arbeiten, zuder Wärme, zu der Bestandheit, undzu der A l l g l ü ck s e l i g k ei t bringen könne und