der Geschichte der Menschheit. Ztzä
Eben daß sich unsre Denkart in Gutem undBösem verfe in et, und sich eben damit unsrestärkere, sinnlichere Grundsätze und Triebfedern a b-rciben, ohne daß der größere Haufe etwas da-gegen noch bisher an die Stelle zu, setzen Lust oderKraft hätte: wohin muß uns dies bringen?
Die sinnlichen starken Bande der alten Repu-bliken und Zeitalter sind längst (und cs ist Triumphunsrer Zeit)! aufgelöst! an den feinem Ban-den unsrer Zeit nagt alles, Philosophie,'Freigeisterei, Ueppigkeit und eine E r-ziehung zu diesem allen von Gliede zu Gliederiefer und weiter verbreitet. — Die mei-sten unsrer politischen' Triebfedern muß sogar schondie ruhige Weisheit verdammen oder ver-achten, und der Streit zwischen dem Ehristen-lhume und der Weltart ist ein wie alt r Borwurfund Scrupel zu beiden Seiten ! Da sich also Schwä-che'in nichts als Schwäche endigen, und eineüberstrengte Anziehung und Mißbrauchdes letzten geduldigen Wurfs der Kräf-te nichts, als jenen völligen Hin w u rf beschleu-nigen kann — doch es ist nicht mein Amt weis-sagen!
Noch minder weissagen, „was allein Ersatz„und Quelle neuer Lebenskräfte auf ei-gnem so erwe ite r ten Sch a up latze seyn„könne, werde und fast seyn m ü s fe'? Woher„neuer Geist alles das Licht und dje Men-„srhe n g e sinnu n g, auf die wir arbeiten, zu„der Wärme, zu der Bestandheit, und„zu der A l l g l ü ck s e l i g k ei t bringen könne und