der Geschichteder Menschheit. 35-
und Krauchte, vergessen, oder stehen als Puppender Eitelkeit und Hohnlache müßig da: all seineehernen Meere, die er selbst trug, und die Wände,wo er immer selbst leibte, sind dem Gedanken jed-wedes preis gegeben, der auch nicht dabei denkenwill, was Ludwig wollte — Aber Geistder Künste, an ihnen geübt, ist blieben. Die For-schungen der Kraul-, und Münz-, und Edel-stein-, und Wasserwage-, und Mcssungs-rciscn bleiben, wenn alles verfallen ist, wasdaran Th eil hatt', und was dadurch litt',und wozu es sollte! die Zukunft streift uns un-sere Schlanke ab und nimmt den Kern. Derkleine Zweig hat nichts davon, aber an ihmhangen die lieblichen Früchte.
Wie nun? wenn einst alles das Licht, daswir in die Welt säen, womit wir jetzt viel Augen,blenden, viel elend machen und verfinstern,allenthalben gemäßigt L e b c ns li ch t und Le-ib e ns wärme würde — die Masse von todten,aber Hellen Kenntnissen, das Feld voll Bei-ne , was auf- u m - und unter uns liegt, wur-de — woher? — wozu? — belebt— be-fruchtet — welche neue Welt! wie glücklich, sei-ner Hände Werk in ihr genießen! Alles bis aufErfindungen, Gesetzlichkeiten, Noth,Schicksal und Zufall strebt, uns über einegewisse gröbere Sinnlichkeit vorigerZeitalter zu erheben, uns zu einer höhernAbstraction im Denken, Wollen, Lebenund Thun zu entwöhnen, — für uns nicht im-mer annehmlich, oft mißlich! Die Sinnlichkeit