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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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358 IV. Auch eine Philosophie

des Morgenlands, die schönere Sinnlichkeit Grie-chenlands die Starke Roms hinüber: und wieelend trösten uns unsre leidigen Abstractions-Tr oster und Sentenzen, warum uns oftschon Beweggründe, Triebfedern undGlückseligkeiten bestehen müssen: das Kind

wird auch von einer letzten Sinnlichkeit hart entwöh-net Aber siche das höhere Zeitalter, wasvorwinkt. Kein Thor kanns laugnen, wenn diefcinenBe weggründe, die höhere, himm-lische Tugend, der abgezogenere Ge-nuß irrdischer Seligkeiten der menschlichenNatur möglich ist, äußerst erhebend undveredelnd ist sie! Vielleicht also, daß jetzt andieser Klippe viele zu Grunde gehen! Viel-leicht, und gewiß haben jetzt unendlich wenigerediese Fenelonsche Tugend, als jene Spar-taner, Römer und Ritter die sinnliche Blü-the ihres Welt - und Zeitgeistes. Diebreiten Landstraßen werden immer engereFußtritte und Steilhöhen, auf denen wenigewandeln können, aber Höhen sinds und stre-ben zum Gipfel! Welcher Zustand einmalauf dem krümmenden Schlangenwege der Vorse-hung, wenn Haut und Hindernisse zurück gelassen,verjüngtes Geschöpf in neuem Frühlinge auf-lebct! eineunsinnlichere, sich gleichereMenschheit! nun völlig Welt um sich, Le-benskraft und Principium, nach dem wir nurmühsam streben, in sich habend welcheSchöpfung! und wer, der die Wahrscheinlichkeitund Möglichkeit davon zu läugnen hatte? Ver-feinerung und lauternder Fortgang der