356 IV. Auch eine Philosophie
vertraue den Saamen: um so weiter wird er ihn
führen, und wenn einmal alle die Keime aufwa-chen, zu denen auch der edlere Th eil unsersJahrhunderts still und schweigend beitrug — inwelche selige Zeit verliert sich mein Blick! —
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Eben an des Baumes höchsten Zweigenblühen und sprießen die Früchte — siehe da dieschöne Voraussicht des grö festen der Wer-ke Gottes! Aufklärung — wenn sie unsgleich nicht immer zu Statten kommt, wenn wirgleich bei größerer Oberfläche und Umfange an Tie-fe und Grabung des Stroms verlieren: gewißeben damit , daß wir uns einem großen Ocean,schon selbst ein kleines Meer, nähern. AssociirteBegriffe aus aller Welt: eine Kennt» iß derNatur, des Himmels, der Erde, des Men-schengeschlechts^ wie sie uns beinahe unserUniversum darreichen kann — Geist derselben,Masse und Frucht bleibt für die Nachwelt.Das Jahrhundert ist hinüber, da Italienunter Verwirrung, Unterdrückung, Meuterei) und*Betrug seine Sprache, Sitten , Poesie, Politikund Künste bildeten — wa s gebildet wurde,hat, sein Jahrhundert überlebt: wirkte weiterund ward die erste Form Europvns. Elendund Jammer, unter dem das Jahrhundert desFranzösischen großen Königs seufzte, zum Theilvorüber: die Zwecke, zu denen ec alles wollte