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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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355
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der Geschichte der Menschheit. 35ä

ter Haufen Erde und Kalksteine! Emen Menschenunter Schaaren Affen und politischer Larven wieviel kann er weiter bilden durchs stille, göttlicheBeispiel! Wellen um und nach sich verbreitenvielleicht in die Zukunft! zu dem denke, wie rei-ner d ei n c T ug e n d und edler! mehrere undgrößere Hülfsmittel der Erziehung von gewis-sen Seiten, je mehr dir und deinem Jünglingeäußere Triebfedern auf der andern Seite feh-len! denke, zu welcher höhern Tugend du ihnerziehest, als zu der Lykurg und Plato erzie-hen konnten und durften! das schönste Zeital-ter für die stille, verschwieg meist v e r-kannte, aber so h v h e, sich so weit v e r b r ei-ten de Tugend!

Das dünkt mich also immer gewiß: je weni-ger es in unserm Jahrhunderte geben mag, ganzund groß Gute: je schwerer die höchste Tu-gend uns werden muß, und je stiller,verborgner sie jetzt nur werden kann wosie ist, um so höhere, edlere, vielleichteinmal unendlich nützliche und fol gen-schwangere Tugend! Indem wir uns meistensverlassen und verläugnen; können mancheunmittelbare Belohnungen nicht genie-ßen, streun das Saamenkorn in die weite Welthin, ohne zu sehen, wo es falle? wurzle? obsauch da nur einmal zum Guten fruchte? Ed-ler, ins Verborgne und Allweite zu säen,ohne daß man selbst Ernte erwartet! und gewiß umso größer die allweite Ernte! dem wehenden Zephyr

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