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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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der Geschichte der Menschheit. 353

oder Angeln unsers Jahrhunderts sind,um die sich alles bewegt? Regenten!Hirten! Pfleger der Völker! ihre Kraftmit den Triebfedern unsrer Zeit ist halbe All-macht! Schon ihr Bild, ihr An schauen,ihr Belieben, ihre schweigende, nur ge-schehen lassende Denkart sagt ihnenihr Genius nur, daß sie zu was Edlerem da sind,als mit einer ganzen Heerde, als Maschine, zueignen es sey auch so glorreichen Zwecken, zuspielen, diese Heerde auch, csts Zweck! zu wei-den, wenn mehr, für ein g ße re s G a nzeder Menschheit zu sorgen Regenten,Hirten, Pfleger der Völker! den Zepterder Allmacht in ihrer Hand! mit wenigen Men-schenkräften! in Jahren! durch bloße Absichtund Aufmunterung, wie unendlich mehrzu thun, als jener Mogul auf seinem goldnen Thro-ne thut, oder jener Despot auf einem Thron Men-schenköpfe jetzt thun will! Wer unter bloß politi-schen Absichten erliegt: ist vielleicht im höchstenStande so gemeinerer Seele, als jener Linsenwer-fer, nur glücklich, geworfen zu haben, oder jenerFlötenspieler, der nur die Löcher trifft

« Mit dir-rede ich, lieber Hirt deiner Heerde,Vater, Mutter in der armen Hütte! Auch dir sindtausend Antriebe und Lockungen genommen,die dir einst dein Vate rge schüft zum Himmelmachten. Kannst dein Kind nicht bestimmen! wirddir frühe vielleicht in der Wiege schon mit einer Eh-renfessel der Freiheit höchstes Ideal unsrer Phi-Philos. und Gesch. H. Th. Z F'rox/lüerr.