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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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352 IV. Auch cine Ph'ilosophle

gleiten werden, nur Einige Jahre vom Grabe!Das Gute dieser .Jahre sein: das Tröstende, Hei-

tre, was dieser Todtenerwcckte verbreitet, sein!In Zeiten, wo Ein geretteter Mann so viel thun,und wo auch die unschuldigere Menschheit auf wiehundert Weisen so elend erliegen kann was bistdu in den Zeiten, Arzt m it m en sch l i ch e mHerzen!

Was soll ich alle Stande und Classen durch-gehen, der Gerechtigkeit, der Religion,der Wissenschaften, einzelner Künsteje höher jede in ihrer Art ist, je weitersie wirken kann; wie besser und lieber!Eben weil du nur freywillig so wirkenmußtest: weil nichts dich forderte oder zwang,in deinem Stande und Classe so gut und groß undedel zu hundeln: eben weil dich nichts sogar weck-te, und vielmehr alles zudrang, dich zu einem bloßMechanischen Diener deiner Kunst zu ma-chen, und jede tiefere Empfindung cinzuschla-fern vielleicht dies Ungewöhnliche an dieser dirstatt Lorbeer gar Dornen auf dein Haupt pflanzte um so reiner, stiller, göttlicher ist deine ver-borgene, gepr öftere Tugend. Ist Mehr alsjene Tugend andrer Zeiten, die, von Antrie-b e n und Belohnungen geweckt, am Endedoch nur Bürgerzubehör war und edlePracht des Körpers! die deine ist Lebenssaftdes Herzens.

Wie müßte ich reden, wenn ich das Verdienstderer beschreiben wollte, die wirklich ^ S au l en

oder