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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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der Geschichte der Menschheit. 35 r

entdecken, mit der Fülle und Adel und Weis-heit reden! mit der unschuldigen, mächtigen, all-gütigen Gottesansicht, Menschenherzen er-quicken, die aus keiner andern Pfütze erquickt wer-den konnten. Das thust du für Welt und Nach-welt ! Freylich unter allen Entdeckern und For-schern nur Einer, Ein kleiner Name!aber für Welt und Nachwelt! und wie hoch!wie herrlich als es Plinius und Aristote-les nicht konnten-Engel Gottes in deiner

Zeit!

Was für hundert mehrere Mittel hat Arztund Menfchennaturkenner jetzt, als Hippokra-tes und Machaon ! in Vergleich dieser gewißSohn Jupiters, Gott! Und wie? wenn ersnun auch nnt aller Empfindung jener menschli-chern Zeiten würde! Gott, Entdecker und Heilanddem Siechen an Leib und Seele! rettend hier einenJüngling, der jetzt unter den ersten Rosen desLebens, die er zu brechen glaubte, eine Feucr-schlange fand ihn, (er kanns vielleicht allein!)ihm selbst, Aeltern, der Nachkommenschaft, diedurch uns leben- oder todvolles Daseyn erwartet,der Welt, der Tugend wiedergebe! Unterstütztehier den Mann, der ein Opfer seiner Verdienstedurch Arbeit oder Gram ward, schenkte ihm diesüßeste Belohnung, die er jetzt doch nur oft alsganzen Dank für sein Leben genießen konnte, einheitres Alter! Rettet ihn vielleicht d>e-Einzige Säule gegen hundert Unfälle derMenschheit, die den letzten Blick seiner Augen be-