35o IV. Auch eine Philosophie
in seinem Alter noch nicht konnte! zur Menschen-liebe anmuntcrn, die, wenn sie seyn könnte, wohr-hastig mehr als Vaterlands- und B Lo-ge c l i e b e wäre! Glückseligkeit auch in Zustanden,auch unter Situationen verbreiten, wie jenemit den dreyßig Heilanden des Vaterlands, de-nen auch ihre Statüen gesetzt waren, kaumseyn mochten —'Sokrates der Menschheit!
Lehrer der Natur! was kannst du mehrseyn, als Aristoteles und Plinius! Wieweit mehr sind dir Wunder und Werke geöffnet!was für Hü l fs m i ttc l n, sie den Augen an-drer zu öffnen, die jene nicht hatten! auf wel-cher Höhe stehest du! Gedenke Newtons! wasder einige Newton fürs Ganze des menschlichenGeistes gewirkct! was das alles allweit gewirket,geändert, gefruchtet! zu welcher Höhe er sein gan-zes Geschlecht gehoben!-Du stehest auf der
Höhe! strebest, statt die große Schöpfung Gottesin ein klein Gebäude deines Kopfs (von Kosmo-gonie, T h i e c e n tf te hu n g, Formenbil-,düng u. dgl. *) zu verengen, bloß den Stro-me der Gott es kraft nach, sic in allen Formen,Gestalten und Schöpfungen tief und treu zu füh-len, zu fühlen zu geben, dem Schöpfer zu die-nen und nicht dir. — Bothe der Herrlichkeit durchalle Reiche der Wesen! Nur von dieser Zeit-höhe konntest du den Himmelsflug nehmen,
) Büffon.