der Geschichte der Menschheit. 347
im Staube liegt, (wenn alles von unsrer aufge-klärten Zeit so gewiß zu hoffen wäre!) gewiß bald,vielleicht in einem halben Jahrhunderte, finden.Unsre R e i seb e schr e ib nngen mehren undbessern sich: alles lauft, was in Europa nichts zuthun hat, mit einer Art philosophischerWuth über die Erde — wir sammeln „Ma-terialien aus aller Welt Ende," undwerden in ihnen einst finden, was wir am wenig-sten suchten , Erörterungen der Geschichteder wichtigsten menschlichen Welt.
Unsre Zeit wird bald mehrere Augen öffnen:uns zeitig genug wenigstens idealische Brunn-quellen für den Durst einer Wüste zu suchentreiben. — Wir werden Zeiten schätzen lernen, diewir jetzt verachten — das Gefühl allgemeinerMenschheit und Glückseligkeit wird regewerden: Aussichten auf ein höheres, als mensch-liches Hierseyn werden aus der trümmervollenGeschichte das Resultat werden, uns Plan zei-gen, wo wir sonst Verwirrung fanden: Allesfindet sich an Stelle und Ort — Geschichteder Menschheit im edelsten Verstände — duwirst werden! so lange lasset also den großen Lehrerund Gesetzgeber der Könige führen und verfüh-ren. Er hat so schönes Vorbild gegeben mit zwey,drey Worten alles zu messen, auf zwey, drey Regi-ments-Formen, denen maus leicht ansicht^wannen und wie eingeschränktes Maßes undZeitraums sie sind? — auf sie alles hinzu-führen. Wie angenehm, ihm im Geiste der Ge-setze aller Zeiten und Völker, nur nicht