der Geschichte der Menschheit. 33g
streben — Ich glaube nicht, daß e i n Gedanke, mitdem, was er sagt und verschweigt, was ecin Ansicht gibt und worüber er Himmels-decke ziehet, größere Empfindung gebe, als die-ser, im Lichte der ganzen Geschichte! —
Daß er darin erscheine, dahin lauft wenig-stens mein Wunsch, die große olympiscbe Renn-bahn! Ist unser Zeitalter in irgend einer Absichtedel nutzbar, so ists „seine Späte, seine H ö-„he, seine Aussicht!" Was Jabrlauscnde durchauf dasselbe bereits zu b e r e i t ct worden! wodurches wieder in so höherm Sinne auf e>n anderes zu-bereite" die Schritte gegen und von ihm —>Philosoph, willst du den Stand deines Jahrhun-derts ehren und nutzen: das Buch der Vorge-
schichte liegt vor dir ! Mit sieben Siegeln ver-schlossen; ein Wunderbuch voll Weissa-gung: auf dich ist das Ende der Tage kom-men ! lies!
Dort Morgenland! die Wiege des Men-schengeschlechts , menschlicher Neigungen undaller Religion. Wenn Religion in aller kaltenWelt verachtet und verglüht seyn sollte: ihrWort dorther, Feuer- und Flammengeist dortherwebend*). Mit Vaterwürde und Einfalt,
*) Das verachtete Buch — die Bibel!
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