der Geschichte der Menschheit. 337
ten F 0 lgcwelt, in allen Begebenheitenund Fortwickelungcn des Menschengeschlechts,in dem Drama, voll Weisheit und Kno-te des Erfinders', kannst du da etwas minder undanders vermuthen? Und wenn dir das Ganze einLabyrinth wäre, mit hundert Pforten verschlossen,mit hundert geöffnet— der Labyrinth ist „Pal-la st G 0 t t e s, zu seiner Allerfüllung, vielleichtzu seinem Lustanblicke, nicht zu deinem!"
Abgrund die ganze Welt, der Anblick Gottesin einem Momente. — Abgrund, worin ich,von allen Seiten verloren, stehe! sehe ein großesWerk ohne Namen, und überall voll Na-men! voll Stimmen und Kräfte! Ich füh-le mich nicht an dem Orte, wo die Harmoniealler dieser Stimmen in ein Ohr tönt, aber was ichhier an meinem Orte von verkürztem verwirrendemSchalle höre, so viel weiß und höre ich gewiß, hatauch was Harmonisches! tönt auch zu Lobgesang imOhre dessen, für den Raum und Zeit nichts sind.— Menschenohr, 'weilet wenige Augenblicke, hörtauch nur wenige Töne, oft nur ein verdrießlichesStimmen von Mißt önen, denn es kam diesOhr eben zur Zeit des Stimmens, und traf un-glücklicher Weise vielleicht in den Wirbelwind einesWinkels. Der aufgeklärte Mensch der späternZeit, Allhörer nicht bloß will er seyn, son-dern selbst der letzte Summen ton aller Töne!Spiegel der Allvergangenheit, und Re-pr a sen ta n t des Zwecks der Eompositionin allen Scenen!— das altkluge Kind lästert; eyPhilos. und Gesch. n. LH. P