AZ6 IV. Auch eine Philosophie
sich nur so fern» als es Strahlen auf diesenPunkt, oder Wellen geußt, schöner Wahn! die großeKreislinie aber aller'dieser Wellen, Strahlen undscheinbaren Mittelpunkte — wo? wer? wozu?
In der Geschichte des menschlichen Ge-schlechts wärs anders? auch mit allen Wellenund Folgezeiten anders, als eben der „Bau-plan allmächtiger Weisheit?" Wenn daSWohnhaus, bis aufs kleinste Behör, „Gottes-gemahldc" zeiget'— wie nicht die Geschichteseines Bewohners? Jenes nur Dekoration!Gemahlde in einem Auftritte, Ansicht! Diesein „unendliches Drama von Scenen!Epopee Gottes durch alle Jahrtausende,WelttheiIe und Menschengeschlechte, taru-sen d ge staltige Fabel voll eines großenSinns!" —
Daß dieser Sinn, dieser Allanblick we-nigstens außer dem Menschengeschlecht«liegen müsse — Inject einer Erdscholle, siehe wie-der auf Himmel und Erde! findest du im ganzen,todt und lebendig, auf einmal webenden Welt-all dich den ausschließenden Mittelpunkt, auf denalles wirke? oder wirkest du nicht selbst mit, wo?wie? und wann? (Wer hat dich darum gefragt?)zu höher», dir unbekannten, Zwecken! zuZwecken, zu denen der Morgenstern, und die kleineWolke, neben ihm du und der Wurm mitwirkt,den du jetzt zertrittst! das nun in der großen all-weiten Zusammen Welt eines Augenblicks un-laugbar und unerforschlich: in der großen, allwei-
ken