33^ IV. Auch eine Philosophie
nichts als Mensch! Engel und Teufelsgestalt imMenschen — Roman-Gestalten! — Er nichtsals das Mittelding zwischen ! trotzig und v e r-zagt, in Bedürfnis s t r e b en d, in U n th ä-tigkeit und Ueppigkeit ermattend) ohneAnlaß und UebuNg Nichts, durch sie all-mählich fortschreitend beyNah alles — Hiero-glyphe des Guten und Bösen, wovon die G e-schichte voll ist — M«Nsth! — immer NurW « rkzeugl
Bedachte nicht, daß dies Verborgne Doppetge-schöpf tausendfach mvdificirt werden könneund nach dem Bau unsrer Erde fast müsse; daßcs eine Schöpfung von Klima, Z e i t u m s t ä n-den, mithin National- und S ecu lar-Tu-genden gebe, Blüthen, die unter dem Himmelwachsen und fast von nichts .gedeihen, dort aus-stcrben oder elend salben, (eine Physik derGeschichte, Seelenlehre und Politik)woran ja unser Jahrhundert schon so viel gedichtetund gebrütet hat!) daß es dies alles geben könneund müsse, von innen aber unter der vielfach ver-änderten Schlaube immer noch derselbe Kern vonWesen und G lücksa hig ke i t aufbewahrt seyNkönne, und nach aller Menschlichen Erwartung fastseyn werde.
— Bedachte nicht, daß es unendlich mehr Für-sorge des Allvaters zeige, wenn dieß geschähe;wenn in der Menschheit ein unsichtbarerKeim der Glücks- und TUgendeMpfäng-lichkeit auf der ganzen Erde und in al-