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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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und man liefet nichts, als treue Denkart. WaSlobnts, daß ich weiter rede? WennS bloß Siechewäre; und nicht zugleich Hindernis, das jedesMittel dagegen aufhebet! im Todesschweiß-aber mit Opium träumen: warum den Kranken stö-ren, ohne daß man ihm hilft.

Also vicltnehc, was dem Kranken auch mehrgefallen wird. Wir sind bey dieser Fortrückungfreylich auch auf unsrer Stelle, Zweckund Werkzeug des Schicksals.

Gemeiniglich ist der Philosoph alsdann am mei-sten Thier, wenn er am zuverlässigsten Gott seimwollte: so auch bey der zuversichtlichen Berechnungvon Vervollkommnung der Welt. Daß dochja alles hübsch in gerader Linie ginge, undjeder folgende Mensch und jedes folgen-de Geschlecht in schöner Progression,zu der er allein den Exponenten von Lugendund Glückseligkeit zu geben wußte, nach seinemIdeal vervollkommnet würde! da trafs nunimmer auf ihn zu hinterst: er das letzte, höch-ste Glied, bey dem sich alles endigt.Sehet! znsolcher Aufklärung, Tugend, Glückseligkeit ist dieWelt gestiegen! ich, hoch auf dem Schwangel! dasgold ne Zünglein der Weltwage: sehet

mich!"

Und der Weise bedachte nicht, was ihn dochdas leiseste Echo von Himmel zu Erde hatte lebrenmüssen, daß wahrscheinlich immer Mensch Menschbleibe, nach der Analogie aller Dinge