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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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331
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de r G e schichte der Menschheit. 33r

auch Muth und Kraft zu dem rauhen Handwerkehatte, es treiben? warum es aber auch treiben?Er kann ja nach den Sitten unsers Jahrhundertsauf eine weit bequemere,, gar ehrwürdigeund glorreiche Weife Haus-, Kammer-undBetträuber werden in diesen Bedingungenvom Staate besoldet werden,, warum sichnicht lieber besolden lassen? Warum das unsichreHandwerk zu dem er und darauf kommts hin-aus weder Muth noch Kraft, noch Gelegen-heit hat? Gnade Gott eurer neuen, freywil-ligen Tugend!

Haben wirkeine bürgerlichen Kriege,"weil wir alle so zufriedene, allgesattigte, glücklicheUnterthancn sind? Oder ists nicht eben aus Ursachen,hie oft gerade das Gegent heil begleiten?Kein Laster weil wir alle so viel hinrei-ßende Tugend, G r i e r h e n-F re y he i t, Rö-mer-Patriotismus, Morgenland s-F r ö m-Migkeit, Ritterehre, und alle im größtenMaße oder ists nicht gerade, weil wir der allenkeine haben, und leider also auch ihre einseitige,oertheilte Laster nicht haben können- Dünne,sthw unkende Aeste!

Und als solche, ists freylich mit unser Vorzugeben der matten, k urz sichtigen, allv er-acht e n d e n , allein selbst gefälligen,Nichts a u s ric h te n h e n und eben in der Unwirk-samkeit trystv ollen Philosophie" fähigzu seyn. Morgenländer, Griechen und Römerwarens nicht.