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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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324
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S24 IV- Auch eine Philosophie

Wangen. Oder wenn das nicht, Lehrmeisterguter Sitten! wir geben auf Reisen, und werwird sein ausgewachsenes Kleid der Kindheit, außerMode und Anstand wieder bringen t Wir habenDreistigkeit, Ton der Gese ll sc baft,Leichtigkeit, uns alles zu bedienen! schone Phi-losophie!Zärtlichkeit des Geschmacks und,,der Leidenschaften *)!" Immer-waren Grie-chen und Römer in ihrem Geschmacke noch wiegrob! hatten am wenigsten den Ton d e s U m-gangs mit dem schönen Geschlechts! Plato undCicero konnten Bände Gespräche über Metbaphy-sik und männliche Künste schreiben und cs sprachnie ein Weib. Wer sollte bey uns ein Stück,und wenn» auch Philoktetanf seiner wü-sten Insel wäre, ohne Liebe aushalten. Vol-taire aber man lese, wie ernstlich er selbst fürder Nachfolge gewarnet. Frauenzimmer sind unserPublikum, unsre Aspasien des Geschmacks undder Philosophie. Wir wissen CartesianischeWirbel und New tonische Attraktionen in einSchnürleib einzukleiden: schreiben Geschichte,Predigten und was nicht mehr? für und alsWeiber. Die feinere Zärtlichkeit unsersGeschmacks ist bewiesen.

Schöne Künste und Wissenschaften**)!" Die

*) Hume's politische Versuche, r. 17. nll»

**) Hume's Vers. LH. h. XVI. XVII. Voltaire's«idole cle I.oni8 XIV., XV,, und die HeerePanegyriften der neuen Literatur-