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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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316
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2i6 IV. Auch eine Philosophie

Zu gleicher Zeit wann ist die Erde so allge-mein erleuchtet gewesen, als nun? und fahrtimmer fort, mehr erleuchtet zu werden. Wennvoraus die Weisheit immer nur enge nationalwar, und also auch tiefer grub und fester anzogwie weit gehen jetzt ihre Strahlen! wo wird nicht,was Voltaire schreibt, gelesen! die ganze Er-de leuchtet beinahe schon von Voltaire's Klar-heit!

Und wie scheint dieß immer fortzugehen! Wokommen nicht Europäische Eolonien hin, undwerden hinkommcn! Ueberall werden die Wilden,je mehr sie unfern Branntwein und Ueppigkeit lieb-gewinnen, auch unserer Bekehrung reif! Nä-hern sich, zumal durch Branntwein und Ueppigkeit,überall unserer Cultur werden bald,hilf Gott! alle Menschen wie wir seyn! gute,starke, glückliche Menschen!

Handel und Papstthum, wie viel habtihr schon zu diesem großen Geschäfte beigelragen!Spanier, Jesuiten und H olländer: ihrmenschenfreundlichen, uneigennützigen, edel undtugendhaften Nationen! wie viel hat euch inallen Welttheilen die Bildung der Mensch-heit nicht schon zu danken?

Geht das in den übrigen Welttheilen, wiedenn nicht in Europa? Schande für England,daß das Jrrland so lange wild und barbarischblieb: es ist p o l ici r t und glücklich. Schandefür England, daß die Nord-Schotten so lange