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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
Entstehung
Seite
315
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der Geschichte der Menschheit. 3i.,

Philosophie! ausgebreitete Helle!mechanische Fertigkeit und Leichtig-,,keit zum Erstaunen! Mildheit!" Wie hochist, seit der Wiederherstellung der Wissenschaften,unser Jahrhundert darin gestiegen! mit welchen son-derbar leichten Mitteln auf die Hohe gekom-men! wie stark hats sie befestigt und für dieNachkommenschaft gesichert! ' ich glaube Be-merkungen darüber gegeben zu haben, statt derübertriebenen Lobes-Declamation, die manin allen, zumal Französischen, Mode-Büchernfindet.

Wahrlich ein großes Jahrhundert, alsMittelund Zweck: ohne Zweifel der höchsteGipfel des Baums in Betracht aller vorigen, aufdenen wir stehen! Wie haben wir uns so vielenSaft aus Wurzel, Stamm und Resten zu Nutzgemacht, als unsere dünnen Gip felzwei-ge nur fassen können! stehen hoch überMorgenlander, Griechen, Römer, zumal überden Mittlern Gothischen Barbaren! hoch sehen wiralso über die Erde! Gewissermaaßen alle Völ-ker und Welttheile unter unserm Schatten, und wennein Sturm zwei kleine Zweige in Europa schüttelt,wie bebt und blutet die ganze Welt! Wann ist jedie ganze Erde an so wenig vereinigtenFaden so allgemein zusammengegangcn, als jetzt?Wann hat man mehr Macht und Maschine»gehabt, mit einem Druck, mit einem Finger-regen ganze Nationen zu erschüttern ? Alles schwebtan der Spitze zweier oder dreier Gedanken!