3io IV. Auch eine Philosophie
wirksamen Lichts lenken, um Herzen und Hän-de frei zu haben — Jrrlhum und Verlust,ihr seyd kläglich! —
Es gab ein Zeitalter, wo die Kunst derGesetzgebung für das einzige Mittel galt, Na-tionen zu bilden, und dies Mittel auf die sonder-barste Art angegriffen, nur meist eine allgemei-ne Philosophie der Menschheit, ein Eo-dep der Vernunft, der Humanität —was, weiß ich mehr? werden sollte: die Sache warohne Zweifel b len d e nd er, als nützlich. Al-lerdings ließen sich damit alle „Gemeinsätze„des Rechten und Guten, Maximen der„Menschenliebe und Weisheit, Aussich-ten aus allen Z e iten und Vö l k e rn für alle„Zeiten und Völker erschöpfen" — für alleZeiten und Völker? — und also leider! eben nichtfür das Volk, dem dies Gesetzbuch ausgenom-men seyn soll, als sein Kleid. So allgemeinesAbgeschöpfte, ists nicht auch Schaum vielleicht,der in der Luft aller Zeiten und Völker zer-fließt? und wie anders für die Adern und Seh-nen seines Volks Nahrung bereiten, daßsie ihm das Herz stärke, und Mark undBein erfrische!
Zwischen jedem Allgemeingesagten, wenn auchder schönsten Wahrheit— und ihrer m ind e-sten Anwendung ist Kluft. Und Anwendung ameinzigen rechten Orte? zu den rechtenZwecken? auf die einzige, beste Weise?—aDer Solon eines Dorfes, der wirklich