der Geschichte der Menschheit. Zog
daß fast niemand mehr Boden sieht und Fußhat — eben deßwegen aber auch nur hinüberschwimmet. Der Theologe blättert ,in denrührendsten Darstellungen der Religion, ler-net, weiß, beweist und vergißt: — zuden Theologen werden wir alle von Kind auf gebil-det. Die Kanzel schallet von Grundsätzen, diewir alle zugestehen, wissen, schön fühlen, und —auf und neben der Kanzel lassen. So mit Lectü-re, Philosophie und Moral. Wer ist nichtüberdrüßig < sie zu lesen? und welcher Schriftstel-ler machts nicht schon zum Hauptgeschäfte, gute i n z u k l e i d e n: die unkraflige Pille nur schönzu versilbern. Kopf und Herz ist einmal ge-trennt; der Mensch ist, leider! so weit, um nichtnach dem, was er weiß, sondern, was er mag,zu handeln. Was Hilst dem Kranken all der Vor-rats, von Leckerbissen, den er mit siechemHerzen nicht genießen kann, ja deß Ueber-fiuß ihn eben siechherzig machte. —
Den Verbreitern des Mediums dieserBildung könnte man immer die Sprache und denWahn lassen, als wenn sie „die Me n sc.h h eit"und insonderheit ja den Philosophen von Paris,daß sie touts I'Luroxa und tout 1'klriivvrs bilden
— man weiß schon, waS die Sprach bedeutet! —Ton! conventionelle Phrase! schöneWendung, oder höchstens nützlicher Wahn.
— Aber wenn auch die auf solche Mittel der Let-tern-Cultur fallen, die ganz andere Werkzeuge —wenn sie eben mit jenen dem Jahrhunderte schönenDunst geben, Augen auf den Glan-z dieses un-
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