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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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Seite
309
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der Geschichte der Menschheit. Zog

daß fast niemand mehr Boden sieht und Fußhat eben deßwegen aber auch nur hinüberschwimmet. Der Theologe blättert ,in denrührendsten Darstellungen der Religion, ler-net, weiß, beweist und vergißt: zuden Theologen werden wir alle von Kind auf gebil-det. Die Kanzel schallet von Grundsätzen, diewir alle zugestehen, wissen, schön fühlen, undauf und neben der Kanzel lassen. So mit Lectü-re, Philosophie und Moral. Wer ist nichtüberdrüßig < sie zu lesen? und welcher Schriftstel-ler machts nicht schon zum Hauptgeschäfte, gute i n z u k l e i d e n: die unkraflige Pille nur schönzu versilbern. Kopf und Herz ist einmal ge-trennt; der Mensch ist, leider! so weit, um nichtnach dem, was er weiß, sondern, was er mag,zu handeln. Was Hilst dem Kranken all der Vor-rats, von Leckerbissen, den er mit siechemHerzen nicht genießen kann, ja deß Ueber-fiuß ihn eben siechherzig machte.

Den Verbreitern des Mediums dieserBildung könnte man immer die Sprache und denWahn lassen, als wenn siedie Me n sc.h h eit"und insonderheit ja den Philosophen von Paris,daß sie touts I'Luroxa und tout 1'klriivvrs bilden

man weiß schon, waS die Sprach bedeutet!Ton! conventionelle Phrase! schöneWendung, oder höchstens nützlicher Wahn.

Aber wenn auch die auf solche Mittel der Let-tern-Cultur fallen, die ganz andere Werkzeugewenn sie eben mit jenen dem Jahrhunderte schönenDunst geben, Augen auf den Glan-z dieses un-

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