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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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Seite
308
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Sc>8 !V. Auch eine Philosophie

ropa, des ganzen Weltalls, (wie unsereDemuth wähnet), hinein mische und hineinwerfe ihr Götter, welche andere Welt vonFragen!

Ein Mensch, der die künstliche Denk-art unser s Jahrhunderts kennen lernte,läse alle Bücher, die wir von Kind auf lesen, lo-ben, und, wie cs heißt, uns darnach bilden,sammlete die Grundsätze, die wir alle laut oderschweigend zugestehen, auch mit gewissenKräften unsrer Seele bearbeiten u. s. w.,wollte hieraus mm auf das ganze lebendigeTriebwerk des Jahrhunderts Schluß machenerbärmlicher Fehlschluß! Eben weil dieseGrundsätze so gäng und gäbe sind; alsSpielwerk von Hand zu Hand, als Mund-werk von Lippe zu Lippe gehen eben deß-wegen wirds wahrscheinlich, daß sie keine Wir-kung mehr lhun können. Braucht man,womit man spielt? und wenn man des Getrei-des so viel hat, daß man den Acker nicht besäet,bepflanzet, sondern als Kornboden über-schütten muß dürrer, trockener Korn-boden! kann etwas wurzeln? aufgehen?kommt ein Korn nur in die Erde?

Was soll ich Exempel zu einer Wahrheit suchen,zu der fast alles, leider! Exempel wäre Reli-gion und Moral, Gesetzgebung und ge-meine Sitten. Wie überschwemmet mit schö-nen Grundsätzen, Entwicklungen, Sy-stemen, Auslegungen überschwemmet,