der Geschichte der Menschheit. 3r>ä
Furcht, oder Gewohnheit, oder Ueppig-keit und Philosophie an der Stelle, undwas ist nun so manche große, philosophisch regierteHeerde, als ein zusammcngezwungener Haufe —Vieh und Holz! Sie denken! man breitet Den-ken vielleicht unter sie aus —bis auf einenPunkt: damit sich von Tage zu Tage mehr als
Maschine fühlen, mbcr nach gegebenen Vor-urtheilen fühlen, knirrschen lcrNen und fort-müssen — Sie knirrschen — ey doch, sie könnennichts, als knirrschen: und laben sich mit Fkei-denken. Das liebe, Matte, ärgerliche, unnützeFrcidenkeN, Ersatz für alles, was sie vielleicht mehrbrauchten — Herz! Wärme! Blut! Mensch-heit! Leben!
Nun rechne ein jeder. Licht, Unendlich erhöhtund ausgebrcitet: wenn Neigung, Trieb zuleben ungleich gesch,wächet ist! Ideen vonallgemeiner Mensch e n-, Völker- und Fein-dcsliebe erhöht! und warmes Gefühleder Vater-, Mutter-, Bruder-, Kindes-,Fr e un d e s n e i g u n g e n unendlich ge sch wa-ch et! Grundsätze der Freiheit, Ehre,Tugend so weitverbreitet, daß sie jeder aufsHelleste anerkennet, daß in gewissen Ländernsie jedermann, bis zum Geringsten, auf Zungund Lippen hat — und jeder von ihnen zu-gleich mit den ärgsten Ketten der Feig,heit, Schande, Ueppigkeit, KriechereiUnd elender Planlosigkeit gebunden. —Handgriffe und Erleichterungen unend-Philos. >r» Gesch. II. Th. II