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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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295
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der Geschichte der Menschheit. 296

alle menschliche Kräfte und Aussichten gingen,denen sich die Menschen meistens widersetzten,wo niemand dieF 0 lge, als üb e r l eg ten Plan,träumte, oder es waren kleine Zufälle, mehrFunde, als Erfindungen, Anwendungen ei-ner Sache, die man lange gehabt, und nichtgesehen, nicht gebraucht hatte oder gar nichts alssimple Mechanik, neuer Kunstgriff,Handwerk, das die Welt änderte Philosophendes achtzehnten Jahrhunderts, wenn das ist, wobleibt eure Ab göttekey' gegen den menschli-chen Geist?

Wer legte hier Venedig an diesem Platze,unter dem tiefsten Bedrängniß der Noch an? undwer überdachte, was dies Venedig, allein an die-sem Platze, ein Jahrtausend hindurch, allen Völ-kern der Erde seyn konnte und sollte ? Der die-sen Sund von Inseln in den Morast warf, derdiese wenigen Fischer dahin leitete, war derselbe, derdas Samenkorn fallen laßt, das zu der Zeitund an dem Orte eine Eiche werde; der die Hüt-te an die Tiber pflanzte, daß Rom, das ewi-ge Haupt der Welt, daraus würde; eben derselbeists, der jetzt Barbaren hinzuführt, daß fle dieLiteratur der ganzen Welt, die Bi-bliothek zu Alexandrien (gleichsam einversinkendes Welttheil!) v e r n ic ht i gen, jetzt ebendieselbe hinzu führt, daß sie ein en kleinen RestLiteratur erbetteln, erhalten, und aufeiner ganz andern Seite, auf W egen, dieniemand geträumt oder gewünscht hatte,nach Europa bringen sollten. Eben derselbe,