288 IV. Auch eine Philosophie
dacht und Ritter« h re, Liebeskühnheitund Bürgerstarke — SlaatSverfassungund Gesetzgebung, Religion. — Ich willnichts weniger, als die ewigen Völkerzüge und Ver-wüstungen, Vasallen - Kriege und Befehdungen,Mönchsheere, Wallfahrten, Kreuzzüge vertheidigen:nur erklären mochre ich sie: wie in allem doch Eeisthauchet! Gahrung menschlicher Kräfte! Gro-ße Kur der ganzen Gattung durch gewaltsameBewegung, und, wenn ich so kühn reden darf,das Schicksal zog, (allerdings mit großem Getöse,und ohne daß die Gewichte da ruhig hangen konn-ten,) die große a bgel außenc Uhr auf! daraffelten also die Näder!
Wie anders sehe ich die Zeiten in dem Lichte!wie viel ihnen zu vergeben, da ich sie selbstja immer im Kampfe gegen Mängel, imRingen zur Verbesserung, und sie wahr-haftig mehr, als eine andere, sehe ! Wie viel L ä -sterungen geradezu falsch und übertrieben,da ihr Mißbräuche entweder angedichtet werden ausfremdem Hirn, oder die damahls weit milder undunvermeidlicher waren, sich mit einem ge-genseitigen Guten compensirten, oder die wirschon jetzt offenbar als Werkzeuge zu großem Gu-te n in der Zukunft, woran sie s elb s t nichtdachten, wahrnchmen. Wer liest diese Geschichteund ruft nicht oft: Neigungen und Tugen-
den der Ehre und Frey heit, der Liebe undTapferkeit, der H ö fI i c h ke i c und des Works,wo seyd ihr geblikbe«^ eure Tiefe verschläm-
mct!