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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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der Geschichte derMenschheit. 285

in allen Büchern: jeder classische Schöndenker, derdie Policirung unsers Jahrhunderts fürs non plusultra der Menschheit halt, hat Gelegenheit, ganzeJahrhunderte aufB a rb ar ey, elendes Slaars-rccht, Aberglauben und Dummheit,Mangel der Sitten und Abgeschmackt-heit in Schulen, in Landsitzen, inTempeln, in Klöstern, in R a t hhausern,in H a n dwe r k s z ün f te n, in Hütten undHausern zu schmälsten und über das Licht un-sers Jahrhunderts, das ist: über seinen Leicht-sinn und Ausgelassenheit, über seine W ar-me in Ideen und Kälte in Han d lu ng e nüber seine scheinbare Starke und Freiheitund über seine wirkliche Todesschwäche undErmattung unter Unglauben, Despo-tismus und Ueppigkeit zu Lobjauchzen. Da-von sind alle Bücher unserer Voltaire und Hu-me, Robertsons und Jselins voll, und e§wird ein so schönes Gemählde, wie sie die Aufklä-rung und Verbesserung der Welt aus den trübenZeiten zum Deismus und Despotismus der See-len, d. i. zur P hi l o s o p h i e und Ruhe, her-leiten daß dabey jedem Liebhaber seiner Zeit dasHerz lacht.

Alles das ist wahr und nicht wahr. Wahr,wenn man, wie ein Kind, Farbe gegen Farbehalt und ja ein Helles, lichtes Bildchen habenwill in unserm Jahrhunderte ist, leider! so vielLicht! Unwahrheit, wenn man die damahlige Zeitin ihrem Wesen und Zwecken, Genuß undSitten, insonderheit als Werkzeug im Zeit-