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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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tzig und philosophisch spottet, wo denn dieser Sauer-teig, christliche Religion genannt, rein gewe-sen? wo er nicht mit Teige eigner, der ver-,,s chiedensten und oft der abscheulichstenD enkart vermischt worden?" eben das dünktmich offenbare Na cur der Sache. War dieseReligion, wie stes wirklich ist, der feine Geist,ein Deismus der Me n sc h enfreundsch oft,"der sich in kein einzeln bürgerliches Gesetzmischen sollte; wars jene Philosophie desHimmels, die, eben ihrer Hohe und unirdischenLauterkeit wegen, die ganze Erde umfassen konnte:mich dünkt, so wars schlechterdings unmöglich,daß der feine Duft seyn, angewandt wer-den konnte, ohne mit irdischer» Materien ver-mischt zu werden, und sie gleichsam zum Vehi-culum zu bedürfen. Das war nun natürlich dieDenkart jedes Volks, seine Sittenund Gesetze, Neigungen und Fähig-keiten kalt oder warm, gut oder böse, bar-barisch oder gebildet alles, wie eS war. Diechristliche Religion konnte und sollte nur durch allesdringen, und wer sich überhaupt von göttlichenVeranstaltungen in der Welt und im Men-schenreiche anders, als durch Welt- undmenschliche Triebfedern Begriffe macht,ist wahrbaftig mehr zu utopisch-dichterischenals zu philosophisch-natürlichen Abstrak-tionen geschaffen. Wann hat in der ganzenAnalogie der Natur die Gottheit anders, alsdurch Natur gehandelt? und ist darum keine Gott-heit, oder ists nicht eben Gottheit, die so all-er-gossen, einförmig und unsichtbar durch alle ihre