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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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der Geschichte der Menschheit. 277

liehe, um nichts weniqer als Herrschaft derWelt stritten. Religion das sähe Er undjedermann! Religion in aller Stärke desWorts war seinem verfallenen Jahrhun-derte unentbehrlich. Griechische M y-thologie und Römische Staats-Eere-monie das sähe er ebenfalls! wardem Jahrhunderte zu feinen Zwecken nichtzureichend. Er griff also zu allem, wozu erkenn-te; zur kräftigsten und ältesten Religiondie er kannte, zur Religion des Morgen-landes regte in ihr alle Wunderkräfle,Zaubereyen und Erscheinungen auf, daßsie ganz Theurgie ward, nahm, so viel er konnte,Philosophie , Pythagorism und Pla-to nism zu Hülfe, um allem den feinstenAnstrich der Vernunft zu geben setztealles auf den Triumphwagen des größten Ge-pränges, von den zwey unbändigsten Thieren;Gewalt und Schwarmerey, gezogen, vonder feinsten Staalskunst gelenkt allesumsonst! sie erlag! sie war verlebt elender Auf-putz eines tobten Leichnams, der nur zu an-derer Zeit hatte Wunder thun können: die nack-te, neue, christliche Religion siegte!

Man flehet, daß die Sache ein Fremdling be-trachtet, der Muselmann und Mammelucke seynkönnte, um eben das zu schreiben. So fahre ich fort.

Dieselbe nun, so sonderbar entstandene Reli-gion sollte doch, das ist unläugbar, nach demSinne des Urhebers, (ich sage nicht, ob sies