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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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274 > Auch eine Philosophie

a l über die Bedürfnisse hinaus esging auf K e u s c h h e i t u n d Ehre, veredÄte denbesten Theil der menschlichen Neigungen: obgleich

Roman, so doch ein hoher Roman: eine

wahre neue Blüthe der menschlichen Seele.

Bedenke man z. V., was die Menschheit inden Jahrhunderten dieser Gahrung für Erho-lung sfr ist und Kräfte Übung dadurch be-kam, daß alles in kleine Verbindungen,Abtheilungen und Untereinanderord-nungen siel, und so viele, viele Glieder wur-den! Da rieb sich immer eins am andern, undalles erhielt sich in Athem und Kräften. Zeitder Gährung! aber eben diese hielt so lange denDespotismus ab, (der wahre Rachen der Menschheit,der alles wie ers nennt, in Ruhe und Ge-horsam aber wies ist, in T o d und einförmi-ge Zermalmung hinab schlingt!) Jsts nun bes-ser, ists für die Menschheit gesunder undtüchtiger, lautet leblose Räder einer großen,hölzernen, gedankenlosen Maschine hervor zu bringen,oder Kräfte zu wecken und zu regen? Svlltsauch durch sogenannte unvollkommene Ver-fassungen, Unordnung, barbarischen E h-renpunct, wilde Händelsucht und derglei-chen seyn wenns Zweck erreicht, immer besser,als lebend todt seyn und modern.

Jndeß hatte die Vorsehung für gut befunden,zu dieser neuen Währung nordsüdlicherSäfte noch ein neues Ferment zu bereiten undzu mischen die christliche Religion. Ich