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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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264 IV. Auch eine Philosophie

baren Glückseligkeit, wie der Philosophsie definirt: sie zieht aber überall so viel Glück-seligkeit an, a l s sie kann) ein biegsamerTon, sich in den verschiedensten Lagen, Bedürf-nissen und Bedrückungen auch verschieden zu for-men: selbst das Bild der Glückseligkeit wandeltmit jedem Anstande und Himmelsstriche (dennwas ist dieses je anders als die Summe vonW u n s c h b e fr i e d i g u n g e n, Aweckerrei-chungcn undsa n ft cm U e b e r wind c n derBedürfnisse," die sich doch alle nach Land,Zeit und Ort gestalten)? im Grunde alsowird alle Vergleichung mißlich. So baldsich dcr innerliche Sinn der Glückseligkeit, dieNeigung, verändert hat: so bald die äußernGelegenheiten und Bedürfnisse den an-dern Sinn bilden und bcfestigen wer kanndie verschiedene Befriedigung verschied n erSinne in ver schied nen Welten vergleichen? denHirten und Vater des Orients, den Ackermann undKünstler, den Schiffer, Wettlaufer, Ueberwinderder Welt wer vergleichen? Zm Lorbeer krän-ze, oder am Anblicke dcr gesegnetenHeerde, am W a a re nsc h i ffe und erbeute-ten Feldzeichen liegt nichts aber an derSeele, die das brauchte, darnach st re b te,das nun erreicht hat, und nichts anders alsdas erreichen wollte jede Nation hat ihrenMittelpunkt der Glückseligkeit in sich, wiejede Kugel ihren Schwerpunkt!

Gut hat auch hier die gute Mutter gesorgt.Sie legte Anlagen zu der Mannigfaltigkeit