der Geschichte der Menschheit. 261
arch! — Hat also, gegen alle Verluste spatererZeiten, U n sc hu l d,G ot t e s f ur c h t, Mensch-i i c h k e i t: in denen er für jedes spate Zeitalterewig ein Gott seyn wird! der Aegypter krie-chend, sclavisch, ein Erdthier, aber-gläubig und traurig, hart gegen Fremde,ein gedankenloses Geschöpf der Ge-wohnheit — hier gegen den leichten, alles schönbildenden Griechen, dort gegen einen M e n-schenfreund im hohen Geschmack u nse rsJahrhunderts, der alle Weisheit im Kopfeund alle Welt im Busen tragt — welche Figur!aber nun auch, jenes U nv e rd r 0 ss e nh ei tTreue, starke Ruhe — kannst du die mitder Griechischen Knabenfreundschaft undJug en d buhle re i um alles Schöne undAngenehme vergleichen? und wieder GriechischeLeichtigkeit, Tändelei mit Religion-Mangel gewisser Liebe, Zucht und Ehrbar-kei t vergleichen, wenn du ein Ideal, weiß nichtwessen, nehmen wolltest? Konnten aber jene Doll-kommcnheiten ohne diese Mangel in demMaaße und Grade ausgebildet werden? DieVorsehung selbst, stehest du, hats nicht gefor-dert, hat nur in der Abwechselung, indemW e it e rl ei t e n durch Weckung neuer Kraf-t e und Ersterbung andrer, ihren Zweckerreichen wollen — Philosoph im nordischenErdenthale, die Kinderwage deinesJahrhunderts in der Hand, weißt du esbesser, als sie?