der Geschichte der Menschheit. 2Z7
er weit anderes haben können — auf andern»Ort, zu der Zeit, mit dem Fortschritteder Bildung unter den andern Umstanden— warum da nicht Leonidas, Casar undAbraham ein artiger Mann unsecs Jahr-hunderts? Sc»n können: aber wars nicht:
darüber frage die Geschichte: davon ist die
Rede.
So mache ich mich ebenfalls auf kleinfügigeWidersprüche gefaßt, aus dem großen Detailvon Völkern und Zeiten.. Daß kein Volk langegeblieben und bleiben konnte, was es war, daß je-des, wie jede Kunst und Wissenschaft,und was in der Welt nicht? seine Periode desWachsthums, der Blüthe und der Abnah-me gehabt; daß jedwede dieser Veränderungen nurdas Minimum von Zeit gedauert, was ihrauf dem Rade des menschlichen Schicksals gegebenwerden konnte — daß endlich in der Welt keinezwei Augenblicke dieselben sind — daß alsoAegypter, Römer und Grieche auch nicht zu allenZeiten dieselben gewesen — ich zittere, wenn ichdenke, was weise Leute, zumal Geschichtkenner,für weise Einwendungen hierüber machen können!Griechenland bestand aus vielen Landern!Athenienser und Böotier, Spartanerund Korinth ier war sich nichts minder, alsgleich — — Trieb man nicht auch in Asien denAcker^bau? haben nicht Aegypter einmal ebenso gut gehandelt, wie Phönicier? Waren dieMacedonier nicht eben so wohl Eroberer, alsPhilos. und Gesch. II. Lb. R