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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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2/^8 IV. Auc h e i ne P h i l o so p hi e

Spiele unk Nacheiferungen, immer mitkleinen Unterschieden und V erand e-rungen, bey jedem kleinsten Erdstrich und Völk-chen olles und zehnfach mehr gab Griechenlandeine Einheit und Mannigfaltigkeit, dieauch hier das schönste Ganze machte. Kampfund Beyhülfe, Streben und Mäßigen;die Kräfte des menschlichen Geistes kamen insschönste Eb en -- und Unebenmaß Harmonieder Griechischen Leyer!

Aber daß nun nicht eben damit unsäglich vielesvon der alten srühern Starke und Nahrungverloren gehen mußte, wer wollte das laugnen? daden Acgyptischcn Hieroglyphen ihre schwere Hül-le abqestrcist ward, so kanns immer seyn, baßauch ein gewisses Tiefe, Bedeutungs-volle, Naturweise, was Charakter dieserNation war, damit über See verduftete: der Grie-che behielt nichts als schönes Bild, Spiel-werk, Augenweide ncnnts gegen jenesSchwerere, wie ihr wollt; genug er wollte nurdies! Der Religion des Morgenlandes ward ihrheiliger Schleyer genommen; und natürlich,da alles aufTheatec und Markt, und T a n z-platz Schau getragen wurde, wards in kur-zemFabel, schön ausgedehnt, beschwatzet, ge-dichtet und neu gedichtet Jünglingstraumund Mädchensage!" Die morgenländischeWeisheit, dem Vorhänge der Mysterien entnom-men, ein schön Geschwätz, Lehrgebäudeund Zänkerey der G ri e c h i s c h en S ch u le nund Märkte. Der Aegyptischen Kunst ward ihr