246 IV, Auch e ine P h i l o s oph i e
dienstbare Landbau, freye Bürgerzunft, schwereBedcutungssülle des strengen ?kegyptenS, leichte,schöne Griechische Liebhaberei) in allerArt. Nun welche neue schöne Elaste von Neigun-gen und Fälligkeiten, von denen die frühereZeit nichts wußte, zu denen sie aber Keim gab! DieRegiments-Farm, mußte sie sich nicht vom orienta-lischen Varer-Despotismu s durch die Aegypti-schen Landzünftc, und halbe Phönicische Ari-sto k ra ti e n herab geschwungen haben, ehe dieschöne Idee einer Republik in Griechi-schem Sinne, „Gehorsam mit Freyheit gepaart,und mit dem Namen Vaterland umschlungen,"Statt haben konnte? Die Blüthe brach hervor:holdes Phänomen der Natur! heißt „G ri e ch ischeFreyheit!" Die Sitten mußten sich vomorientalischen Vater- und Aegyptischcn Taglöh-necsinn durch die Phönicische R e i se k l u g h e i tgemildert haben: und siehe! die neue schöne Blüthebrach hervor, ,',G r i e ch i sch e Leichtigkeit,Milde und L an d esfc eu n d scha ft." DieLiebe mußte den Schleyer der Harems durchmanche Stufen verdünnen, ehe sie das schöneSpiel der Griechischen Venus, Am orS undder Grazien ward. So Mythologie, Poe-sie, P h ,l o s o p h i e, schöne Künste: Ent-wickelungen uralter Keime, die hier Jahrszcitund Ort fanden, zu blühen und in alle Weltzu duften. Griechenland ward die Wiege derMenschlichkeit, der Völkerliebe, derschönen Gesetzgebung, des Angenehm-sten, in Religion, Sitten, Schrei barte